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- 2018 -

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Maria Radna und die „Große Wallfahrt“ der Jahrmarkter

Die Sommer im Banat waren oft glühend heiß, im August erreichten die Temperaturen den Höhepunkt. In diese Zeit viel an Maria Himmelfahrt, 15. August, die Wallfahrt der Jahrmarkter nach Maria Radna. Unvergessen bleiben diese Erinnerungen und die Besuche werden oft auch von unseren Nachkommen angenommen, um diese einzigartige neu renovierte und neu belebte Wallfahrtskirche zu besuchen.

Einen Erlebnisbericht als Andenken schrieb uns Elisabeth Goschy aus Reutlingen:

Am 15. August ist Maria Himmelfahrt. Als wir Kinder waren, sind wir am 14. August auf den Friedhof gegangen und haben „Werzwisch“ geschnitten. Das waren so allerlei Feldblumen, die wir für schön gefunden haben. Diese haben wir zu einem Strauß gebunden und am Himmelfahrtstag mit in die Kirche genommen zur Segnung. Diesen Strauß hat man getrocknet und aufgehängt, an den Stall beispielsweise. Wenn ein Stück Vieh krank war, hat man von dem Strauß etwas in das Futter beigegeben zum Gesundwerden.

Immer am 14. August ging die große Prozession nach Maria Radna, mit Musik, Gesang sowie vielen Bitt- und Dankgebeten. Das war ein Tag, der ging durch Mark und Bein. Als die Leute in der Deportation waren, da ging die Prozession noch zwei oder drei Jahre, danach wurde die Wallfahrt verboten. Ich kann mich noch gut erinnern, denn meine Schwester und ich durften mitfahren. Zum Gehen war es zu viel für Kinder, unsere liebe Oma ist bis Radna gegangen. Wir hatten ein Pferd, den Radna-Wagen und was dazu gehörte, der Reise Vetter Joschi das zweite Pferd, und er war auch der Fuhrmann. In Radna waren wir im „Grawall“-Hof. Da durften wir Kinder und die Oma im überdachten Pferdewagen schlafen. Morgens, als wir aufwachten, war ein Kopftuch gestohlen worden. Danach ging’s um „Radna-Sticker“ an die Stände. Die waren sehr wacklig. Gerade als die Reise Wess Mari dort etwas kaufen wollte, ist der ganze Stand umgefallen. Damit sie nicht Schuld war, wurden wir Kinder beschimpft, denn uns war der Verkäufer nicht böse. Wir waren so 6 – 7 Jahre alt. Dann ging’s in die Kirche auf den vielen Vortreppen hoch. Da saßen immer die behinderten Kinder, die taten mir immer leid. Die bekamen von den Leuten was gespendet.

Nach der Messe folgten die Stationen des Leidensweges. Nach dem Stationen-Beten fuhren die Wägen voll beladen wieder nach Hause. Andere „Radna-Leit“ fuhren mit dem Zug heim nach Jahrmarkt.

HOG Jahrmarkt, Helene Eichinger

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Die Temeswarer Lenau-Schule und Jahrmarkt
Viele Köchinnen der Schul-Kantine kamen bis zur Wende aus „Johrmark“
Elisabeth Seibert stand volle 20 Jahre am großen Schulherd
Von Luzian Geier


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Die Temeswarer Lenau-Schule und Jahrmarkt
von Luzian Geier




Die „Eisenbahner Musikanten Freiburg“ feierten ihr Abschiedsfest

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Weitere Fotos unter Kreisverbände!



Josef Wagner wurde am 24. Juli 80 Jahre alt

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Grillfest der HOG Bentschek in Umkirch
am 21. Juli 2018

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Weitere Fotos vom Grillfest unter Kreisverbände!



Musik mit Tuba und Harfe – Musikalische Wurzeln in Jahrmarkt und Ingolstadt
Wie Siegfried Jung, aus einer Musikantenfamilie kommend, Musiker wurde

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Der in Temeswar geborene, sich als Jahrmarkter bekennende und im Rhein-Neckar-Kreis lebende Tubaspieler Siegfried Jung hat der Deutschen Sendung von Radio Temeswar letztes Jahr ein Interview gegeben. Der weltweit als Bläser und Lehrer agierende Musiker mit fester Stelle im Orchester des Nationaltheaters Mannheim stellt kurz sein CD-Erstlingswerk „Paesaggio“ vor. Er ist auf der Scheibe zusammen mit seiner Frau Johanna Jung, eine aus Ingolstadt stammende und im Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck musizierende Harfenspielerin mit vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen, zu hören.

Seine mündlichen Ausführungen sind mit Tonbeispielen von der CD untermalt. Jung sagte, dass er „die Tuba weiterhin als vollwertiges Soloinstrument etablieren will“. Auf musikalische Familienbande angesprochen, meinte er: „Mein Vater war in der Blaskapelle Trompeter in Jahrmarkt [...] und dann lernt man ja seine Partnerin irgendwann im Orchester kennen. So war’s zumindest bei mir.“ Und er erzählte weiter über sein Heimatgefühl, das vor einigen Jahren in ihm aufkam, als er Jahrmarkt und Temeswar besuchte, obwohl seine Eltern mit ihm auswanderten, als er noch ein Baby war.

Siegfried Jungs Vater war zwar Trompeter und Gittarist in der Jahrmarkter Kaszner-Kapelle, er selber aber war Loris-Schüler in Osthofen, zu Beginn auch an der Trompete. Doch die sollte schon bald der Tuba weichen und ein bislang erfolgreiches Musikerleben konnte seinen Anfang nehmen. Der Weg führte nach Weimar zu Walter Hilgers, einer der profiliertesten Tubisten der deutschen Musikszene und mittlerweile eine feste Größe auch im rumänischen Musikbetrieb.

Beim 32. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ spielte Siegfried Jung zusammen mit Elke Loris am Klavier – die ihre ersten Kindheitsjahre auch in Jahrmarkt erlebte - ein sehr anspruchsvolles Programm. Mathias Loris, bei dem Sigi Jung seine ersten musikalischen Gehversuche machte, und Oswald Windrich, sein erster Tubalehrer (beide aus Jahrmarkt kommend), wählten für ihre Schützlinge ein für Tuba und Klavier bearbeitetes Horn-Stück von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) sowie je ein Werk von Frank Bencriscutto (1928 – 1997) und Girolamo Frescobaldi (1583 – 1643). Die damals in Aalen erscheinende Wochenzeitung DER DONAUSCHWABE schrieb dazu in ihrer Ausgabe vom 15. Oktober 1995: „Die Preisrichter verliehen Elke Loris und Siegfried Jung je einen zweiten Preis für ihre insgesamt sehr ausgewogene Darbietung der drei Werke aus drei verschiedenen Stilepochen: Renaissance, Klassik und Musik des 20. Jahrhunderts.“ Auch die BANATER POST hatte damals das Engagement des jungen Instrumentalduos gewürdigt. In einem Beitrag vom 10. Juli des gleichen Jahres hieß es: „Die sechs Juroren im Großen Saal der Stadthalle Fürth waren am 5. Juni von der künstlerischen Darbietung des jungen Duos überzeugt.“

Mittlerweile sind 23 Jahre ins Land gegangen und aus den jungen Talenten wurden reife Künstlerpersönlichkeiten. Elke Loris hat einen anderen Berufsweg gewählt, ist der Musik als Laienmusikerin aber treu geblieben, während Siegfried Jung sich zum Orchestermusiker und Solisten auf der Tuba weiterentwickelt hat.

Ohne Partner fühlt sich aber anscheinend auch der erfolgreichste Solist nicht in seinem Element. Für Siegfried Jung gilt das im wahrsten Sinne des Wortes gleich in doppelter Hinsicht: Mit seiner Gattin Johanna teilt er nicht nur die Freuden und Mühen des Familienalltags, sondern auch die Erfolge auf den Bühnen der Konzertsäle und in den Tonstudios. Hier haben sich zwei gefunden, die mit Vorurteilen beladene Instrumente spielen: die Tuba (Siegfried) und die Harfe (Johanna). Und die beiden sind seit geraumer Zeit unterwegs, um zu beweisen, dass sowohl Tuba als auch Harfe mehr als Begleitinstrumente sind und hervorragend zu Solointerpretationen taugen. Ja mehr noch, dass beide Instrumente trotz ihrer so unterschiedlichen Timbres sowohl klanglich als auch rhythmisch hervorragend harmonieren können. Keiner besonderen Beweisführung bedarf allerdings die Rolle beider Instrumente in großen Orchesterwerken und Opern. Zum Beispiel Wagnerfestspiele ohne Harfe und Tuba sind schlichtweg unvorstellbar. Siegfried Jung erlebt in diesem Sommer mit seinem Einsatz im Bayreuther Festspielorchester die Krönung seiner bisherigen Laufbahn.

Sich bewusst, dass Kunst nur Sinn macht, wenn sie auch mit der Zeit geht, pflegt Siegfried Jung eine eigene Homepage, die sowohl seinen Werdegang als auch seine zukünftigen Projekte dokumentiert. Ein Besuch auf dieser Internetseite kann einen digitalen Musikgenuss vermitteln. Es lohnt sich, bei Siegfried Jung vorbeizuschauen: www.siegfriedjung.de. Und wenn nach diesem Besuch der eine oder andere Musikliebhaber zu einem Konzertbesuch oder dem Erwerb der CD Paesaggio“ angeregt wird, kann das nur zu beidseitiger Zufriedenheit geschehen: des Musikers wie des Zuhörers.

Am 17. November 2018 sind Johanna & Siegfried Jung Gastsolisten des Ingolstädter Kammerorchesters. Bei diesem Gastspiel erlebt das „Divertimento für Tuba, Harfe und Orchester“ von Willi März seine Uraufführung.

Helene Eichinger



Wallfahrt nach Altötting
7. bis 8. Juli 2018


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Neues bei Kreisverbänden!
Wallfahrt nach Maria Vesperbild


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Wallfahrt nach Altötting und Maria Radna

7./8. Juli und 2. August 2018


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Zum Vergrößern, bitte anklicken!




Am 2. Juni läuteten Hochzeitsglocken in Düsseldorf

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Bei herrlichem Sonnenschein versammelten sich die Gäste. In der Kirche Zum heiligen Antonius in Düsseldorf durften wir die feierliche Trauung miterleben.

Jurist Dieter Kellinger (Sohn von Dipl.-Ing. Michael Kellinger und Katharina, geb. Maurer) hat seine Viktoria geheiratet. Danach wurde das Sakrament der Taufe ihrer kleinen Viktoria gespendet.

Dass bei diesen Feierlichkeiten auch die betagten Großeltern Josef und Katharina Maurer dabei sein konnten, ist eine Gnade Gottes.

Nach der Trauung und Taufe in der Antonius-Kirche fand der Sektempfang mit einer kleiner Stärkung statt. Dann ging es zum Rhein an die Anlegestelle bei der Theodor Heuss-Brücke.

Dort stand schon das Schiff Köln-Düsseldorf für uns bereit. Die Hochzeitsgesellschaft wurde herzlich empfangen. Die freundliche Begrüßung seitens des Brautpaares und des Bräutigamvaters Michael war lobenswert. Michael hat an die Worte aus dem Korinther-Brief erinnert, die uns unser Pfarrer Sebastian Kräuter immer wieder nahe gelegt hatte. Da war für uns alle ein bisschen Heimat dabei.

Die festlich gedeckte Tafel lies das Brautpaar strahlen. Auch die Gäste konnten nur staunen. Sie wurden regelrecht in eine Traumschiff-Atmosphäre versetzt.

Die Schifffahrt auf dem Rhein bei herrlichem Sonnenuntergang ließ die Stimmung steigen. Es wurde bis spät in die Nacht gefeiert, getanzt und viel gelacht. Diese Feier der besonderen Art wird allen Gästen lange in Erinnerung bleiben.

Dem Brautpaar und der kleinen Viktoria wünschen wir:
Gottes Segen auf all’ euren Wegen,
Gesundheit und alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

Susanne Barth, Rastatt



Sommerbilder aus der alten und neuen Heimat

Schaut man sich die vielen bunten Bilder an, wird sichtbar, was man im Sommer alles so erleben kann. Die Luft ist rein, der Himmel blau und weiße Wolken spiegeln Formen in den Sommerhimmel. Oft lag in der Ebene im Banat eine selige Ruhe über Stadt und Land.

Es lockte das Freie, das Wasser, der Berg, es wurde aber auch gearbeitet und dazu der Garten gut bestellt.

Aber man gönnte sich Ruhe und Auszeit, war zufrieden und besser gelaunt. Im Sommer wurden Hochzeiten gefeiert, oft gab es in Jahrmarkt an jedem Samstag eine.

Die letzte Doppelhochzeit im Dorf war am 1. Oktober 1988, die der Schwestern Marlene und Roswitha Kassnel mit den Brüdern Roland und Günther Roster aus Nitzkydorf.

Im Anschluss ein Blick auf Landsleute im Sommer im Dorf!

Helene Eichinger
Sommerlied
Von Emanuel Geibel

O Sommerfrühe blau und hold!
Es trieft der Wald von Sonnengold,
In Blumen steht die Wiese;
Die Rosen blühen rot und weiß
Und durch die Felder wandelt leis'
Ein Hauch vom Paradiese.
Die ganze Welt ist Glanz und Freud,
Und bist du jung, so liebe heut'
Und Rosen brich mit Wonnen!
Und wardst du alt, vergiss der Pein
Und lerne dich am Widerschein
Des Glücks der Jugendsonnen.

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Fronleichnam 2018



Pfingsttreffen in Ulm
19. und 20. Mai 2018



 
Vatertag und Muttertag 2018





Mai 2018



Hannover Messe 2018, 23. - 27. April
"Integrated Industry - Connect & Collaborate"




Erstkommunion 2018



Rückblick auf das Frühjahr in Jahrmarkt



Ostern 2018



19. März - Hochfest des hl. Josef












Magdalena Eichinger wurde 88 Jahre alt
18. Januar 2018




Gedenken an die Deportation am 14. Januar 1945



Dreikönig 2018



Neujahr 2018



Jahrmarkter Friedhöfe und Totengedenkbuch
Aufruf zur Mitarbeit an einer Dokumentation


- 2016 --- 2017 -



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Tulpen

Ergänzung der Spenderliste für die Jahrmarkter Kirche

Junc Nikolaus und Renate, 100 Euro
Bild Josef und Hedwig, 50 Euro
Katharina Scheuer, 100 Euro (Im Auftrag von Joe Maurer aus Marblehead, USA.
Zum Gedenken an meinen Großvater, ausgewandert 1906.)

Ruttner Rita und Johann, 50 Euro
Kelter Athanasius und Ger., 50 Euro
Ladislaus Szekeres Marg., 50 Euro
Schmidt Magdalena, 25 Euro


Das Spendenkonto:
HOG Jahrmarkt
Volksbank Reutlingen
IBAN: DE57 6409 0100 0422 8190 00
BIC: VBRTDE6R
Vermerk: Spende Kirche

Spenden für die Kirchenrenovierung

Tulpen