Startseite

Home

Besondere Angebote

Aktuelles
     Veranstaltungen
     Vorankündigungen
     Aktuelle Berichte
   
Aktuelle Berichte Literatur
 
Neuerscheinungen
     Adventskalender
     Rundbriefe
Geschichte der Banater Schwaben
Jahrmarkt
Überland
HOG Jahrmarkt
Fotogalerie
Publikationen
Links
Videos

Aktuelle Fotos Jahrmarkt

Geburtstage
Hochzeiten
Sterbefälle
Religion und Glaube

Klassentreffen

Kreisverbände

E-Mail Verzeichnis
Newsletter

Impressum
Kontakt

Gästebuch

Aktuelles
Veranstaltungen


- 2018 -


Neues unter Klassentreffen zum Jahrgang 1953

K



Fronleichnam, wie es von unseren Landsleuten in Deutschland gefeiert wurde

F
F
F
F



F

Für jedes Haus ein Kränzchen
Von Elisabeth Goschy geb. Kronenberger

Vierzehn Tage nach Pfingsten folgte das Kirchenfest Fronleichnam, ein sehr schönes Fest, wo wir Kinder fleißig mitgeholfen haben. Da wurden die vier Kapellen hergerichtet: 1. Bei Familie Renoth, 2. Fam. Lux (Maurer), 3. Fam. Berger (Bogarsch), 4. Fam. Schmidt (Schreiwersch, Altgass). Da sind wir Kinder einen Tag vor Fronleichnam zu den Nachbarn in der Altgass für die Bogarsch-Kapelle Blumen, „Herrgottskreidl“ sammeln gegangen, denn von der Ecke Apotheke bis zur Baronsgasse die Häuser gehörten zur Altgässer Bogarsch-Kapelle. Die Häuser ober der Baronsgasse gehörten zur Schreiwersch-Kapelle. Das war für uns Kinder eine große Freude, dass wir da helfen durften. Für jedes Haus wurde ein Kränzchen gemacht. Liebstöckel haben wir auch gesammelt, das wurde an jeder Kapelle gesegnet und von den Leuten nach Hause mitgenommen. Da hat man durch den Stengel Wasser gezogen, damit man keine Halsschmerzen bekommt. Die jüngeren Frauen sind aufs Feld gegangen, um Kornblumen zu schneiden für den „Stranzkranz“ (Monstranzkranz). Der wurde nur aus Kornblumen gemacht. Dann kam noch so ein Stückchen Goldpapier drauf. Die „Pinsen“ (Binsenmark) und Papierkränzchen haben die Linze Wess Leni und Tomansky Kati gemacht. Die waren für die Grabkreuze auf dem Friedhof gedacht. Wo die Prozession vorbei kam, hat jeder vor seinem Haus Zweige an den Rand der Straße gesteckt, auf die Mitte der Straße wurde Gras gestreut.

An Fronleichnam war damals immer große Prozession, da war jeder mit voller Begeisterung dabei. Man ging in die Kirche, da kamen die Marienmädchen, Kirchweih-Mädchen und -Jungen, der Musikverein, früher auch die Feuerwehr. Nachher ging die ganze Prozession zu den Kapellen. Jeder der konnte, war mit Herz und Gebet dabei. Bei Fam. Renoth (Hauptgasse) wurde angefangen, bei Schreiwersch war die „Prozion“ zu Ende. Die Marienmädchen, die die Muttergottes-Statue trugen, haben sich abgewechselt, denn es wäre zu schwer gewesen für den langen Weg. Die große rote Fahne wurde von drei Jungen getragen, das war eine Ehre. Die Kirchenfahnen wurden von den Marienmädchen, der „Himmel“ wurde von vier Männern getragen. Die wurden auserwählt, die waren meist vom Kirchenrat. Dann ging die Prozession die Kirchengasse runter in die Kirche.

Als wir damals Kinder waren, gingen wir von der Kirche schnell nach Hause, haben gegessen, uns umgezogen und sind schnell gelaufen, damit wir nicht zu spät in die Kapelle kommen. Die Frauen und Kinder, die bei der Kapelle geholfen haben, saßen nachmittags in der Kapelle. Das machte uns Kindern riesen Spaß. Am späten Nachmittag wurden die Kränzchen und der „Stranzkranz“ verteilt. Dieser besondere Monstranz-Kranz wurde auf so viele Häuser aufgeteilt, wie zur Straßenecke gehörten. Das „Stranzkranz“-Stückchen wurde jeweils in ein Stück Zeitungspapier gelegt. Wir Kinder wurden eingeteilt und trugen für jedes Haus ein Kränzchen und ein Stück „Stranzkranz“ aus. Oft wurden wir gefragt, habt ihr auch „Stranzkranz“ dabei. Die Blumen- oder „Herrgottskränzchen“ wurden über die Haustür gehängt, die Papier oder „Pinsen“-Kränzchen auf dem Friedhof an die Kreuze gebunden.

F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F
F



U

Liebe Landsleute

Bei strömendem Regen kamen am Sonntag viele Landsleute in die Donauhallen nach Ulm zum Heimattreffen. Ein vielfältiges Programm bot den Landsleuten unterhaltsame Stunden.

Zwei Ausstellungen wurden eröffnet, die Fotos zeigen diese. Namen und Ehrungen werden in der Banater Post erscheinen. Meine Bildreportage zeigt die Jahrmarkter Landsleute bei Gesprächen oder selbst als Mitwirkende. Auch diesmal waren einige mit dabei, bei Musik, Chor, Trachten, beim Schachspiel und beim Literaturkreis auf dem „grünen Sofa“.

Als eine der größten Heimatortsgemeinschaften sollten wir uns bemühen mitzuhelfen dass diese unsere Banater Gemeinschaft noch länger bestehen kann. Wir Banater Schwaben sind geschätzte Bürger dieses Landes und möchten weiterhin der Stadt Ulm als Patenstadt noch lange die Ehre erweisen und uns dort im Gedenken an die alte Heimat treffen.

Dank an Alle, die den Weg nach Ulm gefunden haben. Es waren schöne gemeinsame Stunden.

Helene Eichinger, Vorsitzende

U
U
U
U
U
U
U
U
U

Beim Banater Landsmannschaftstreffen 2018 in Ulm wurde auch die Literatur nicht vergessen: Katharina Kilzer aus Jahrmarkt und Walter Roth aus Bruckenau stellten auf dem "grünen Sofa" der Literatur im Konferenzraum 2 der Donauhallen drei Banater Autoren vor: Balthasar Waitz, der extra aus Temeswar anreiste mit "Das rote Akkordeon", Katharina S. Eismann, in Freidorf geboren, mit ihrem Gedichtebuch, Marius Koity, einstiger NBZ-Journalist mit seinem Gedichteband. Es waren viele Gäste dabei, Interessenten der Literatur und Geschichte des Banats, wenn auch noch einige Stühle frei blieben, da zahlreiche Veranstaltungen parallel liefen.

Aber wer bei Tanz und Kirche, Ehrungen und Ausstellungen auch mal einen Moment entbehren konnte für die Literatur, ist stets dabei!

U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U
U



P



Einladung zum Pfingsttreffen 2018 in Ulm

P

Weitere Informationen zum Heimattag 2018

P
P
P


 
Vatertag und Muttertag 2018





Mai 2018



Hannover Messe 2018, 23. - 27. April
"Integrated Industry - Connect & Collaborate"




Erstkommunion 2018



Rückblick auf das Frühjahr in Jahrmarkt



Ostern 2018



19. März - Hochfest des hl. Josef












Magdalena Eichinger wurde 88 Jahre alt
18. Januar 2018




Gedenken an die Deportation am 14. Januar 1945



Dreikönig 2018



Neujahr 2018



Jahrmarkter Friedhöfe und Totengedenkbuch
Aufruf zur Mitarbeit an einer Dokumentation


- 2016 --- 2017 -



- 2011 --- 2012 --- 2013 --- 2014 --- 2015 -



- 2006 --- 2007 --- 2008 --- 2009 --- 2010 -



Tulpen

Ergänzung der Spenderliste für die Jahrmarkter Kirche

Junc Nikolaus und Renate, 100 Euro
Bild Josef und Hedwig, 50 Euro
Katharina Scheuer, 100 Euro (Im Auftrag von Joe Maurer aus Marblehead, USA.
Zum Gedenken an meinen Großvater, ausgewandert 1906.)

Ruttner Rita und Johann, 50 Euro
Kelter Athanasius und Ger., 50 Euro
Ladislaus Szekeres Marg., 50 Euro
Schmidt Magdalena, 25 Euro


Das Spendenkonto:
HOG Jahrmarkt
Volksbank Reutlingen
IBAN: DE57 6409 0100 0422 8190 00
BIC: VBRTDE6R
Vermerk: Spende Kirche

Spenden für die Kirchenrenovierung

Tulpen