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- 2021 -

Neues bei GEBURTSTAGE


Berufe und Beschäftigungen Jahrmarkter Landsleute
Einst und Jetzt


Eine selbstgestellte Aufgabe unserer Heimatortsgemeinschaft ist es, immer wieder in die Zeit zu blicken, die uns als Menschen und unser Umfeld im Banat geprägt hat. Ausdauer, Fleiß und Disziplin haben unsere Vorfahren beispielhaft bewiesen. Vor allem das Handwerk hat unseren Ort gekennzeichnet. Bedingt auch durch die Stadtnähe war eine große Zahl Männer Maurer und Zimmerleute.


Das Berufsbild unserer Nachkommen hat sich hier in Deutschland inzwischen verändert. Es ist aber interessant zu erfahren, wie selbst heute Landsleute in Führungspositionen den Großvater als Beispiel erkennen, diese Erfahrung sogar weiter geben an die nächste Generation. Wir gratulieren allen Landsleuten, die hier in der neuen Heimat erfolgreich das gesellschaftliche Leben mitgestaltet haben, so zu erfahren aus dem folgenden Bericht über Josef Bild in seinem beruflichen Werdegang bis zum Abteilungspräsident am Regierungspräsidium in Tübingen.

Helene Eichinger

Landsleute mit besonderen Berufsbiographien


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Diplom-Ingenieur Josef Bild


Beruflicher Werdegang

Verabschiedung in den Ruhestand, Dezember 2020
mima, mitarbeitermagazin des Regierungspräsidiums Tübingen, Ausgabe 2/2020



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Lichtblick Ostern
Ideen und Anregungen für ein Osterfest unter Pandemiebedingungen
Erzdiözese Freiburg




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In den Spuren des hl. Josef durch die Fastenzeit

Mit einem „Jahr des hl. Josef“ hat Papst Franziskus Josef von Nazareth in die Mitte gestellt.
Wöchentliche Video-Impulse in der Fastenzeit wollen dieser Glaubensgestalt auf die Spur kommen und helfen, österlich zu leben.
Jeweils am Donnerstag stehen die Video-Impulse auf der Homepage bereit.


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Josef, Vater im Gehorsam
AnGesagt, 04.03.2021, Pater Yves Irakoze
Seelsorgeeinheit Batzenberg-Obere Möhlin
youtube.com




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Josef, Vater des Erbarmens
AnGesagt, 25.02.2021, Diakon Josef Sonner
Seelsorgeeinheit Batzenberg-Obere Möhlin

youtube.com




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Josef, von der Randfigur zu einer Hauptrolle
AnGesagt, 18.02.2021, Pfarrer Lukas Wehrle
Seelsorgeeinheit Batzenberg-Obere Möhlin

youtube.com




Vor 50 Jahren: Geschichte in lebenden Bildern
Die letzte schwäbische Großveranstaltung in Jahrmarkt / Zur Erinnerung
Von Luzian Geier


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Die ersten schwäbischen Großveranstaltungen der Nachkriegszeit, die sich auf den Straßen vor der Öffentlichkeit in Deutsch-Bentschek und Sackelhausen „abspielen“ durften, lagen schon über ein Jahrzehnt zurück, als die Gründung der Räte der Werktätigen deutscher Nationalität in Rumänien (1969) mit ihren drei Banater Kreisorganisationen dem deutschen Kulturleben wieder einen Anschub gab. Eine kleine Tauwetterperiode setzte ein, heißt es jetzt im Rückblick. Leider sind die Filmaufnahmen zum ersten großen „Schwabenfest“ der Nachkriegszeit – von öffentlicher Bedeutung nicht nur für Bentschek – und zum Fest in Sackelhausen (erste Nachkriegskerwei 1955) in unseren Archiven nicht gesichert. Das erste und größte historische Trachtenfest der Deutschbentscheker fand am 1. September 1957 statt anlässlich des 150jährigen Bestehens der Gemeinde. Der Film dauerte ca. 30 Minuten, „habe ihn als Kind gesehen“, erinnert sich der Vorsitzende der Heimatgemeinschaft Willi Kuhn.

Der neue Impuls zeigte sich in der Folge unter anderen in unzähligen jährlichen Banater Trachten-Kerweifeiern – von Pfingsten im Frühjahr in Jahrmarkt bis zum Spätherbst zu Martini im November in Eichenthal - und Trachtenbällen in der kalten Jahreszeit (Fasching). Den „größten Schwabenball“ organisierte im Gefolge schon 1969 der Lehrer und zeitweilige Schuldirektor Hans Tittenhofer mit Teilnehmern aus der ganzen Umgebung und dann noch größer – mit 110 Paaren - in der Art der Einwanderungsfeiern mit Schwergewicht auf den Trachten im Wandel der Zeit am 10. Februar 1970 in Warjasch. Auch da wurde gefilmt. Es folgten ähnliche Großveranstaltungen mit historischen Trachten öffentlich im Dorf verbunden mit Volkstänzen sowie auch im Kulturheim in Tschanad (1970), wo 1972 eine große Männerkerwei folgte, ferner in Marienfeld u. a.

Vor genau 50 Jahren fand am 13. und 14. Februar 1971 eine weitere, etwas andersartige schwäbische Festlichkeit statt, in die fast das ganze Dorf aktiv und als Zuschauer eingebunden war: Die Darstellung der Ortsgeschichte von den Anfängen über 250 Jahre in lebenden, farbenprächtigen und klingenden Bildern, also weit über die „Nachbildung“ der drei Einwanderungsbilder des Malers Stefan Jägers hinaus. Mitgewirkt haben zudem der große Temeswarer Schubert-Chor unter der Leitung von Herbert Weiss mit einem untermalenden Volksliederprogramm und die „Pipatsch“-Kapelle unter Dirigent Heinz Wenrich. Gekommen waren sowohl Samstag als auch Sonntag viele Gäste und zahlreiche Offizielle aus Temeswar, Kronstadt und Bukarest. Weil damit gerechnet wurde, dass der Kulturheimsaal – das frühere Gasthaus Seibert – wieder zu klein sein wird und die Sicht auf die Bühne schlecht war, wurde schnell ein Balkon an der hinteren Wand errichtet für geladene Gäste-Zuschauer. Die Bukarester Tageszeitung „Neuer Weg“ schätze das Ereignis noch 1977 in einem Bericht als einen „Höhepunkt“ ein „im Banater schwäbischen Kulturbetrieb der letzten Jahrzehnte“ (aus der Pressemappe Josef Schäffer, 1932-2017). Die Gemeinde zählte damals rund 3.000 berufstätige Einwohner.

Die gesamte Bühnendarbietung der „Einwanderungsfeier“ wurde tags darauf bei schönem, wenn auch kaltem Februarwetter auf den Straßen wiederholt und für die deutschsprachige Sendung des Rumänischen Fernsehens Bukarest gefilmt. Gesichert ist, dass dieser Sahia-Studio-Streifen sogar als Vorspann in Banater Kinos gezeigt wurde.

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Eine große Gruppe in bunten Trachten versammelte sich sonntags vor dem Rathaus für den Umzug durchs Dorf –
die Gemeinschaft bewies sich als stark und wohlgefestigt.

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Vertreter aller Generationen und Berufe hatten die verschiedenen Trachten und Kleider angelegt.

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Bäuerinnen und Bauern in Arbeitstracht, auf allen Bildern Kinder mit dabei.

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Handwerker und verheiratete Frauen in Sonntagstracht des 19. Jahrhunderts, rechts eine ältere Mädchen-Festtracht.

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Handwerksburschen und Wandergesellen mit ihren Mädchen in Festkleidung.

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Kinder in der neuzeitigen Jahrmarkter Kerweitracht führten eine Teilnehmergruppe an,
links im Vordergrund Lehrerin Katharina Schäffer, die uns die Fotos für diesen Bericht zur Verfügung stellte,
mit im Bild ihre beiden Söhne.


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Die Organisatoren

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Die Hauptorganisatoren der Feier waren die Jahrmarkter Gymnasiallehrer Josef Schäffer (Geographie und Biologie), Stellvertretender Schuldirektor, Hans Speck (Geschichte, Musik) – von ihnen stammten auch Konzeption, Lieder- und Textauswahl sowie Vorbereitung der Trachten der jeweiligen Zeit- und Themenbilder - und der 2020 verstorbene damalige Kulturheimdirektor Michael Lukas. Mitorganisiert haben aber auch viele Lehrkräfte, die Kindergärtnerinnen, die Gemeindeleitung mit Vizebürgermeister Josef Wagner, die Gruppe Handwerker der Tischlerei unter Meister Peter Oberle, die Loris-Musikkapelle und die Jugendkapelle. Von Klein- und Vorschulkindern, Jugendlichen, Jungverheirateten, Handwerker, der Kartenspieler- und „Spinnstub“-Generation bis zum 88jährigen Kleins Vetter Gerhard waren alle Generationen vertreten, die Jüngsten waren 16 Monate bzw. zwei Jahre alt. Für die zugewanderten Rumänen im Ort und für das benachbarte rumänische Dorf Cerneteaz (schwäbisch Zorn genannt), das auch im Gemeindemuseum einen Raum zur Verfügung gestellt bekam, wirkte eine Gruppe Jugendlicher in rumänischen Volkstrachten mit. Im Bildband „Jahrmarkt im Banat“ aus dem Jahr 1985 wurden 25 Fotos aus dem Zyklus der Einwanderungsfeier aufgenommen. Herausgeber war die Heimatgemeinschaft in Deutschland, deren Gründung beim ersten Jahrmarkter Treffen am 9. und 10. September 1972 in Reutlingen auch ein Ausläufer dieses Dorffestes war. Inzwischen steht eine Reihe Bilder von damals auch im Internet. Ein illustrierter Beitrag zur Erinnerung an das Fest erschien in der „Banater Post“ vom 20. März 2001.

Alle Schritte zur behördlichen Genehmigung und Absicherung waren vom damaligen Vorsitzenden des Temescher Kreisrates der Werktätigen deutscher Nationalität, Nikolaus Berwanger, Initiator der sehr aufwändigen Feierlichkeit, eingeholt und durchgesetzt worden, auch die Redaktionen der deutschsprachigen Zeitungen (Neue Banater Zeitung, Neuer Weg, Karpaten Rundschau, alle drei Chefredakteure waren zugegen) standen informierend und werbend hinter den Vorhaben. Um das große Pensum der vielfältigen Vorbereitungen schaffen zu können, wurde Gymnasialprofessor Schäffer vom Schulamt für eine Zeit sogar freigestellt. Bei den Hauptproben für die vielen Gruppen war das künstlerische Mitwirken des Schauspielers Hans Kehrer wichtig. Die Gesamtregie hatten die Lehrer Schäffer (künstlerischer Leiter) und Speck (Dokumentarist, nach Ludwig Schwarz) inne.

Überwältigende Leistung

Sechs lebende Bilder“ machten den Kern der Darbietung aus mit eindrucksvollen Gestalten in entsprechenden Trachten und Kleidern, vom Dreispitz, dem Männerzopf und den Schnallenschuhen bis zur Feldarbeit (Acker, Aussaat, Ernte), den Handwerkern und den Spinnstubenbeschäftigungen der Generationen. Nicht fehlen durfte die Kerwei, auch als Fest der Jugendlichen: über 30 Trachtenpaare und die Musik dazu.

Über die Großveranstaltung schrieben u. a. der Publizist Ludwig Schwarz unter der Überschrift „Überwältigende Trachtenschau in Jahrmarkt“ eine ganzseitige Reportage in der Karpatenrundschau Nr. 7 vom 19. Februar 1971, für den Neuen Weg erstellte Franz Engelmann eine große bebilderte Reportage, in der NBZ von Sonntag, 14. Februar 1971 erschien ein erster, aktueller Bericht, zwei Tage später eine Bilder-Doppelseite („eine beispiellose Leistung“). Engelmann vermutete, dass die Gemeinde noch nie so viele Gäste empfangen hatte, als an diesen zwei Tagen, allein am Sonntag sollen es geschätzt 1.500 gewesen sein laut Pressebericht. Leider sind die Fotos der damaligen Pressefotografin Trude Peter (Pantea) mit dem NBZ-Redaktionsarchiv verschollen.

Der Schriftsteller Ludwig Schwarz ging auf den „tieferen Sinn“ und den „wertvollen Inhalt“ der „Trachtenfest-Tradition“ ein. Auf der Bühne „rollten“ im Verlauf von über zwei Stunden die „zweieinhalb Jahrhunderte Banater schwäbische Geschichte“ in „lebenden Bildern vorbei, dargestellt von 280 Mitwirkenden. Die Szenen wurden für die Zuschauer im übervollen Saal „zu wahrem Erleben“ dank der begeisterten Hingabe der Laiendarsteller, die über eine längere Zeit vorbereitende Proben auf sich nahmen.

Bis heute stellen sich viele die Frage, ob diese Feste Teil der Identitätssuche, der Selbstdarstellung und des Selbstvergewisserns, eines letzten gemeinschaftlichen Aufbäumens waren oder Zeichen der „Wegsuchenden“ dieser letzten Generation, aus der viele mental schon vor einer schweren Entscheidung standen.

Abschließend unterstrich der Reporter, dass es sich um ein „allgemeingültiges Ereignis“ von regionaler Bedeutung handelte, das „uns alle angeht“. In diesem Sinne verfasste Organisator Josef Schäffer 1985 seine Rückschau im erwähnten Bildband „Jahrmarkt im Banat“. Er schätze das Fest als ein „Bild der Erinnerung an unsere alte Heimat“ ein, in der Hoffnung, dass es den Landsleuten noch lange erhalten bleibe.

Anmerkung: Eine Besonderheit in Verbindung mit dem Fest soll hier noch erwähnt werden: Ludwig Schwarz spendete sein Honorar für den Bericht in der KR der Jahrmarkter Familie Tannenberger als bescheidene Hilfe zum Wiederaufbau ihres Heimes nach einem verheerenden Hausbrand.

Alle Fotos aus der Sammlung der Familie Schäffer, die Farbbilder werden erstmals veröffentlicht.



Live-Stream Konzert "20 Jahre Ernst Hutter"
Samstag, 30. Januar, 17:45 Uhr


Konzert: Über Livestream ins Zimmer

Für Samstag, den 30. Januar 2021, hatte ich meinen Eltern ein Geschenk gemacht und ein Ticket für das Konzert von Ernst Hutter übers Internet gekauft.

Nachdem ja alle zu Hause sind, wollte ich uns den Samstag und den Alltag mit Blasmusik und schönen heimatlichen Klängen ein wenig versüßen. Das ist auch wirklich gelungen.

Die neue Technik ist uns ja jetzt in letzter Zeit schon länger bekannt. Es gibt fast nur noch LIVESTREAM Auftritte per Video im Fernsehen zu sehen oder mit sonstigen neuen Techniken und technischen Geräten.

Über 1700 Zuschauer und Zuhörer waren an dem Samstag mit dabei, als das Konzert unter Ernst Hutter in den Studios in Ludwigsburg übertragen wurde. Zumindest ein Gutes hat die ganze Pandemie diesbezüglich: jeder darf in der ersten Reihe sitzen und sieht alles gut und bequem dazu.

Als Zuschauer konnte man wirklich die Begeisterung und auch die Motivation der Musiker spüren, vor allem die Freude, dass sie für ihre vielen Fans wieder spielen durften. Ganz besonders stolz dürfen wir sein, dass mehrere Jahrmarkter Musikanten mitwirkten.

Gut gemacht BUWE ... Wir hoffen, dass ihr weiter mit so viel Engagement und Freude und noch lange dabei bleibt.

Ingrid Dosch


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Susanne Barth schrieb am 31.01.2021 - 10:48 Uhr in unser Gästebuch:

Schön war es beim Livestream Konzert der Egerländer aus den Bauer Studios in Ludwigsburg.

Da merkt man wieder wie gut es ist aktuelle Informationen auf unserer Homepage zu finden.

Deshalb konnten auch wir bei diesem Konzert virtuell dabei sein. Es war einfach schön.

Danke an den Vorstand für die Mühe
Danke Helen
Danke Luzi

die Gestaltung der Homepage ist einfach toll!!



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Liebe Egerländerfreunde,

Wir gehen ein spannendes Experiment ein. Seit Beginn der Corona Pandemie hatten wir zwei Möglichkeiten LIVE für euch da zu sein.

Im Sommer 2020 hatten wir ein schönes Konzert im Autokino von BRINGS in Olpe. Im Herbst 2020 gastierten wir im wundervollen KKL in Luzern und nun haben wir uns etwas Neues vorgenommen.

Wir Künstler wissen nach wie vor nicht, wann es für uns wieder weiter geht. Aber nun möchten wir mit euch und unserem Orchester den Weg wagen, am 30. Januar ein LIVESTREAM KONZERT, direkt aus den legendären BAUER STUDIOS LUDWIGSBURG, durchführen.
 
Unser LIVESTREAM KONZERT wird nicht nur für uns, sondern ganz bestimmt für alle Freunde unserer Musik und unseres Orchesters ein HIGHLIGHT...

Ich stelle mir vor, wenn ich in den Bauer Studios mit den "Egerländern Musikanten - Das Original", den Egerländer Musikantenmarsch anstimmen werde, sitzt Ihr zuhause und fühlt Euch als Teil einer riesengroßen Community...

WIR FREUEN UNS ALLE AUF DIESEN MOMENT!

HERZLICHE GRÜßE,

EUER ERNST HUTTER




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Unser Egerländerurgestein Helmut freut sich schon auf den kommenden Samstag,
wenn er beim "Livestream Konzert" seinen Platz im Flügelhornregister einnehmen darf.

Seit nun schon über 30 Jahren kennt und liebt man seine musikalische,
sowie menschliche Energie & Emotion bei den "Egerländer Musikanten - Das Original".

Er grüßt euch heute in einem kurzen Stament und teilt euch seine Gedanken zu "20 Jahre Ernst Hutter" mit.

Grußvideo Helmut Kaszner
facebook.com




So funktioniert es, Ticketvorverkauf bis Freitag, 29. Januar 20:00 Uhr:
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Sebastian – der Heilige gegen Seuchen
Erinnerungen an einen der ältesten Jahrmarkter Gemeindefeiertage/ Von Luzian Geier

Als vor 190 Jahren die Cholera-Epidemie auch das historische Banat erfasste und viele Opfer forderte, blieb die Jahrmarkter Gemeinschaft von der Seuche verschont. Daher erneuerte die Glaubensgemeinde ihr „altes Gelöbnis“, den frühen oder gar ersten kirchlichen Gemeindefeiertag (neben dem Heiligen Donatus) am Tag der Heiligen Fabian und Sebastian (20. Januar) weiterhin abzuhalten. So nachzulesen in der ersten gedruckt erschienenen Ortschronik der Gemeinde von Pfarrer Franz Demele aus dem Jahr 1913 (S. 37).

Der Gedenk- und Namenstag für die Heiligen Fabian und Sebastian hatte in Jahrmarkt zahlreiche Bezüge bis zum Abschluss der Aussiedlung. Ähnlich wie „Peter und Paul“ oder „Kathrein“ war dieser früher häufige Namenstag im Winter ein Lostag, also ein Richt-Tag im Denken, Handeln und Verhalten der Bauern, der ländlichen schwäbischen Bevölkerung überhaupt. Aufgrund von Erfahrungen und Beobachtungen entzifferten sie „Zeichen“ für das kommende Wetter oder gar für die ganze Jahreswitterung, denn ab diesem Tag fingen im Banat viele Baumarten zu saften an und die „Teiwin“ nahm den Tauber auf. Das obwohl der Winter sehr häufig erst richtig begann und weit bis in den Februar anhielt.

Bereits im vergangenen Jahrhundert ist in Jahrmarkt der Name des christlichen Märtyrers Fabian als Vorname verschwunden. Der letzte Träger lebte in der oberen Karlsgasse, de Vettr Favian Wendling, gestorben 1951. Aber in Verbindung mit dem häufigeren Sebastian – Bastl oder Bascht in der Mundart, es gab auch eine Baschte-Gass im Dorf – blieb der Gedenktag noch im „Gebrauch“ und in der Formulierung.

In Verbindung mit dem Pestheiligen Sebastian, dem Helfer gegen Seuchen, gab es in Jahrmarkt noch weitere Gedenkmomente durch den langjährigen aus Nitzkydorf stammenden Kaplan, späteren Pfarrer und Dechant Sebastian Kräuter, der als einziger Bischof der Tschanader bzw. Temeswarer römisch-katholischen Diözese mit dem Namen Bischof Sebastian in die fast tausendjährige Geschichte des Bistums eingegangen ist. Wie alle häufigen Heiligen-Vornamen wurde sein Namenstag stets gefeiert, Geburtstagsfeiern wurden im Ort früher selten begangen. Der Vorname Sebastian wird auch hier in Deutschland in mehreren Familien aus Jahrmarkt weiter getragen.

Weitere Erinnerungsmomente an den Heiligen und frühen Märtyrer Sebastian sind für die Banater Katholiken mehrere historische Denkmäler, darunter beispielsweise die Pestsäule in Neuarad oder auf dem Temeswarer Domplatz sowie die Marienstatue auf dem alten Freiheits(Rathaus)-Platz. Es ist die Gestalt vor dem Baumstamm mit den Pfeilen in der nackten Brust. Aus der Symbolik der Pfeile hatten sich dann in der kirchlichen Frömmigkeits-Tradition Prozessionen und Legenden entwickelt, die im Banat schon lange vergessen sind.

Zur Skulpturengruppe der Pestsäule auf dem Temeswarer Domplatz gehört auch Sebastian, der Helfer gegen Seuchen, rechts am Baumstamm mit dem Pfeil in der Brust.

Die Mariensäule auf dem Temeswarer alten Rathausplatz besteht ebenfalls aus mehreren Skulpturen und Relief-Darstellungen, die Gestalt vorne links ist der Heilige Sebastian mit Pfeilen in der nackten Brust. Fotos Luzian Geier 2013 bzw. Juni 2017 (Freiheitsplatz).



Zum 76. Jahrestag der Verschleppung
1945 - 2021




Dreikönig



Neujahr 2021


 
- 2016 --- 2017 -
-- 2018 --- 2019 --- 2020 -



- 2011 --- 2012 --- 2013 --- 2014 --- 2015 -
 


- 2006 --- 2007 --- 2008 --- 2009 --- 2010 -
 


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Ergänzung der Spenderliste für die Jahrmarkter Kirche

Junc Nikolaus und Renate, 100 Euro
Bild Josef und Hedwig, 50 Euro
Katharina Scheuer, 100 Euro (Im Auftrag von Joe Maurer aus Marblehead, USA.
Zum Gedenken an meinen Großvater, ausgewandert 1906.)

Ruttner Rita und Johann, 50 Euro
Kelter Athanasius und Ger., 50 Euro
Ladislaus Szekeres Marg., 50 Euro
Schmidt Magdalena, 25 Euro


Das Spendenkonto:
HOG Jahrmarkt
Vereinigte Volksbanken eG
IBAN: DE20603900000736415009
BIC: GENODES1BBV
Vermerk: Spende Kirche

Spenden für die Kirchenrenovierung

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