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NEUER LINK: KREISVERBÄNDE - NEU: WINNENDEN


- 2017 -



A

Wieder werden in Gedanken Brücken geschlagen über Gräber in die ganze Welt.
Wir fühlen uns verbunden wie mit einem unsichtbaren Band.

Gott schenke allen Verstorbenen ewige Ruhe und Frieden.
Für den Vorstand, Helene Eichinger


Auf dem Acker der Ruhe
Von Angelika Adams

Auf dem Acker der Ruhe
suchte ich dein Grab.
Du lieber Mensch,
der vor vielen Jahren starb.
Ich war damals noch viel zu klein,
Wusste nur, dort tat man dich hinein.

Erinnerungen blieben mir nicht viel,
Zu schnell kam's Lebenswechselspiel.
Gefunden hab' ich dich nicht mehr,
Es ist auch schon zu lange her.
Du Mutter meiner Großmama,
ich dir nicht lang' in die Augen sah.

Ich stand damals oft vor deinem Grab,
wusste, dass ich irgendwie lieb dich hab.
Jedoch die Zeit verrann so schnell,
Ich kann sie nur ahnen, diese Stell'.
Doch in meinem Herzen brennt ein Licht,
was heißen soll – Es vergisst dich nicht!




Kaspar Blasy wird am 1. November 90 Jahre alt

Er war von der ersten Stunde der Gründung unserer Heimatortsgemeinschaft in Reutlingen mit dabei, tatkräftig und für alle aus der Gemeinschaft. Und das über Jahrzehnte. Die Belange und Anliegen seiner Landsleute waren ihm Herzensangelegenheit. Andererseits – und das war und ist kein Widerspruch – war Kasper Blasy auch in der Reutlinger Gemeinschaft angekommen, wo er die längste Zeit seines Lebens mit der Familie verbrachte.

Die landsmannschaftliche Arbeit hat er lange mit Rat und Tat verantwortungsvoll und aktiv mitgestaltet. Auch in den letzten 20 Jahren war er immer an der Arbeit der HOG interessiert, seine Meinung wurde geschätzt.

Neun Jahrzehnte lang erlebte er die vielen verschiedenen geschichtlichen Ereignisse, die ihn geprägt und motiviert haben, aber oft auch angstvoll in die Zukunft blicken ließen.

Der Vorstand wünscht einen ruhigen Lebensabend im Kreise seiner Söhne und Enkelkinder.

Für den Vorstand, Helene Eichinger

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Jahrmarkter Friedhöfe und Totengedenkbuch
Aufruf zur Mitarbeit an einer Dokumentation

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Oberer Friedhof

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Kreuzwegstation auf dem oberen Friedhof und Kreuz auf der Barons-Gruft

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Unterer Friedhof

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Kreuzwegstation auf dem unteren Friedhof

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Die Vorstandsmitglieder der Heimatgemeinde Jahrmarkt und einige Beisitzer planen ein neues Gemeinschaftsvorhaben. Es geht vor allem darum, die zwei Friedhöfe für die Nachkommen zu dokumentieren. Unwiederbringliches verschwindet auf den Ruheorten der Toten, auf dem Gottesacker, wie der Friedhof oft bezeichnet wird. Die meisten Menschen sehen das als selbstverständlich und als eine unabwendbare Spätfolge der Nachkriegsereignisse.

Der Wandel ist auch auf diesen geweihten Stätten nicht aufzuhalten. Wir glauben nicht, dass in dieser Gemeinde in nächster Zeit die Friedhöfe als denkmalgeschützt erhalten werden. Im Gegenteil. Die in Deutschland und anderen vorwiegend katholischen EU-Ländern üblichen Vorschriften zur Grabauflösung nach einer bestimmten Anzahl von Jahren bzw. bei nicht Bezahlen der Friedhofsgebühren werden sich im Banat gegen die altösterreichische Familiengrabregelung durchsetzen, insbesondere dort, wo es sich nicht um separate konfessionelle Friedhöfe handelt oder eine nicht geklärte Situation entstanden ist wie in Jahrmarkt. Es handelte sich in Jahrmarkt immer um zwei, auch besitzrechtlich, katholische Friedhöfe seit ihrer Weihe, beim älteren, dem unteren Friedhof, immerhin seit Mai 1777!

Besonders nach der Wende wurden die Jahrmarkter konfessionellen katholischen Friedhöfe stillschweigend zu allgemeinen, kommunalen Friedhöfen. Das liegt in Jahrmarkt daran, dass es früher keinen eigenen getrennten orthodoxen Friedhof gab.

Die Vorschriften (Satzungen) der Temeswarer katholischen Diözese (neueste Friedhofsordnung 2002) gehen über die zuständige Pfarrei in Dumbravita/Ujszentes auch in diese Richtung. Diese Regelungen (besonders Absatz 7) sehen keine befriedigend-konkrete, verpflichtende Hinweise oder Anleitungen vor, wie beispielsweise mit Grabsteinen umzugehen ist, die erhaltenswert sind, zumal es in mehreren ehemals Banater schwäbischen Orten noch Grabsteine aus der Zeit der Einwanderung gibt. Wie der Schutz dieser Grabmäler über das Ordinariat gewährleistet werden soll und kann, ist schwer nachzuvollziehen. Nur in wenigen Orten sind in diesem Sinne schon vor Jahren Eigeninitiativen entwickelt worden (z. Bsp. Bakowa). Jahrmarkt zählte nicht dazu. In Jahrmarkt ist der älteste Sandgrabstein auf dem oberen Friedhof vor etlichen Jahren spurlos verschwunden.

Daher hat der Vorstand der Heimatgemeinschaft an zwei Dinge als längerfristiges nächstes Vorhaben gedacht: Zuerst eine Bestandsaufnahme der Jetzt-Situation vorzunehmen, Bilder und Text (Inschriften, Lagebestimmung) dazu; darauf gestützt danach eine Veröffentlichung aller Grabsteine mit kurzen „Grabgeschichten“, soweit es möglich ist. Diese Kurztexte sollen sich vorwiegend auf das jeweilige Familiengrab beziehen, auf das Grabmal mit den Inschriften und die darin Beigesetzten, wie auch auf die, die nur durch Inschriften verewigt worden sind, die dort nicht beerdigt werden konnten.

Wir wollen die Toten ruhen lassen! Nicht das Erinnern an Schmerz, Trauer oder Wunden des Lebens sind Ziel des Buches, sondern das Festhalten von „Familienfäden“ in die Zukunft für die, die nach uns kommen und es nicht mehr tun können, die unsere Friedhöfe so wie sie waren oder heute sind nicht mehr sehen werden. Denn mit dem Heimgang der Erlebnisgeneration werden immer mehr Gräber samt Grabsteinen an die heutigen Ortsbewohner abgegeben, die sich über Jahre mit den Angehörigen der Verstorbenen in Deutschland einvernehmlich um die Grabpflege gekümmert haben. Das Buch soll als Identität stiftende Dokumentation weiterführend berichten von dem, was unsere Friedhöfe außer Ruhestätte für unsere Gemeinschaft waren: Stumme Zeugen, aber offene Geschichtsbücher, in denen gelesen werden konnte.

Altes Anliegen

Die Absicht ist nicht ganz neu, nur die Art und Weise. Bereits 1993 haben der damalige Vorsitzende Hans Frombach und Luzian Geier vor Ort eine Fotodokumentation angelegt mit allen Grabsteinen der Landsleute, die in fremder Erde ruhen infolge der beiden Weltkriege und der Deportation in die Sowjetunion. Als dann die ersten Dörfer Bücher über ihre Friedhöfe herausbrachten – Lowrin, Orzydorf, Kowatschi, Sackelhausen, Andres, Sanktmartin etc. (zuletzt 2017 Triebswetter und Großsanktnikolaus mit einem Internet-Auftritt) – wurden auch von Jahrmarkter Landsleuten derartige Überlegungen angestellt. Sie scheiterten jedoch schon vor einigen Jahren am Preis allein für die Fotodokumentation, der vor Ort gefordert wurde. Eine ehrenamtliche Mannschaft zur Erstellung der Dokumentation, wie in anderen Dörfern, kam noch nicht zustande.

Es soll nun ein neuer Anlauf genommen werden für eine vollständige Dokumentation, immerhin etwa 1000 Grabsteine auf dem oberen und 900 auf dem unteren Friedhof. Den Fotos soll, wie erwähnt, eine Beschreibung beigefügt werden.

Während die Foto-Dokumentation eine Arbeit für das Archiv der Gemeinschaft sein soll, wird die erwähnte Publikation geplant, in die all jene Gräber/Grabsteine aufgenommen werden, zu denen es keine Einwände gibt. Die Autoren wollen, dass die Nachfahren selbst oder Bekannte, wo es möglich ist, zu den Gräbern etwas Persönliches schreiben und die Verbindung machen zu den Nachkommen in Deutschland. Manche alte Grabsteine werden oder können nur ohne Text aufgenommen werden. Jeder Grabstelle bzw. jedem Familiengrab soll im Buch ein-zwei Seiten mit Bild und Text gewidmet sein, für Familiengruppen auch entsprechend zwei-drei Seiten. Als Vorlage wurden dazu bereits zwei Dutzend Textentwürfe verfasst, die auf Wunsch allen im Vorfeld zur Verfügung gestellt werden können.

Noch gibt es keinen Beschluss des Vorstandes zu diesen Vorhaben, auch keine Kostenaufstellungen oder ausführliche Vorschläge zu den Arbeitsetappen. Diese Ideen zum Projekt sollen zuerst auf die Homepage der Gemeinschaft gestellt und in der Banater Post veröffentlicht werden, um Anregungen, Stellungnahmen und weitere machbare Vorstellungen einzubringen für die folgende Sitzung des Vorstandes, der mit einem Beschluss dann die Verantwortung für die Art der Durchführung übernimmt. Es soll eine Gedenkschrift als Erinnerung an die ehemalige Heimat werden, zugleich ein umfassendes Toten-Gedenkbuch und ein weiterer Baustein zu der immer noch ausstehenden Ortschronik bzw. zu einem Jahrmarkter Heimatbuch. Nach dem Ortssippenbuch mit den Belegen zu den Anfängen, zur Ansiedlung und zu den Herkunftsorten, den Gassenbüchern als Spiegel des Alltagslebens in der Gemeinde soll sich der Kreis mit der Friedhofs-Dokumentation über den einstigen Heimatdorf im Banat schließen, der in seiner Hoch-Zeit rund 5000 deutsche Einwohner zählte.

Es geht daher der Aufruf an die Erlebnisgeneration, Bildmaterial und Texte zum Friedhof und den Familiengräbern dem Vorstand zur Verfügung zu stellen. Wenn erwünscht, wird zum Text gerne Hilfestellung geleistet. Desgleichen bitten wir bis Jahresende um Mitteilung, wenn Familien die Grabsteine lieber ohne Text oder nicht im Buch veröffentlicht haben wollen. Erfolgt keine Rückmeldung, wird das als Zustimmung gewertet. Vorbestellungen für das geplante Buch wären sinnvoll und sind erwünscht, damit eine Auflagenhöhe leichter festgelegt werden kann.

Luzian Geier

Beispiele für das geplante Buch der Friedhofs-Dokumentation:

RSWNH
Zur näheren Ansicht bitte anklicken!



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Liebe Landsleute,

an Pfingsten haben wir in Plittersdorf zwei neue Bücher vorgestellt.

Das neue Adressbuch, das weniger neue Adressen beinhaltet als erwartet, weil zu wenige Landsleute sich gemeldet und ihre Daten korrigiert haben. So mussten wir jeweils andere Leute fragen, alte Daten übernehmen und wieder sind Anschriften nicht richtig. Es ist sehr schade für die gedachte Zusammenarbeit und die Verbindungen, aber auch, weil das Erarbeiten eines solchen Buches sehr zeitaufwendig ist und oft der Hilfe jüngerer Familienmitglieder bedarf.

Das Adress- und Telefonbuch bietet aber auch Raum, um Selbsteintragungen bzw. Ergänzungen zu machen.

Das Adressbuch ist in guter Qualität erstellt, übersichtlicher als die früheren, darum etwas schwerer und das Querformat vielleicht nicht so handlich. Die Gesamteinträge sind geschrumpft, immer mehr unserer alten Jahrmarkter verlassen uns für immer. Das Buch ist ein gutes Nachschlagewerk, kostet 10,00 Euro plus 2,60 Euro Porto.


Dorf-Sport-Welt - Jahrmarkt/Banat

Das zweite neu erschienene Buch ist das sogenannte „Sportbuch“, das eigentlich viel mehr als über Sport in Jahrmarkt berichtet. Es ist der Versuch einer Dokumentation eines Teiles des ländlichen Geselligkeitslebens.

Die vielseitig begeisterten sportlichen Aktivisten in der alten Heimat und hier in Deutschland sind verknüpft mit örtlichen Begebenheiten, Personen und Orten, die es verdienen vor dem Vergessen gerettet zu werden. So werden dem Leser Menschen begegnen, die man oft nur vom Erzählen her kennt. Was in Jahrmarkt alles existiert hat, da kann man nur staunen.

Die vielen Bilder lockern den Inhalt auf und selbst die kleinen Nachkommen suchen ihre Großeltern oder Eltern, man muss ihnen nur das Buch zeigen. Es eignet sich auch als Geburtstagsgeschenk oder Mitbringsel. Preis 15,00 Euro plus 2,60 Euro Porto.

Für den Vorstand, Helene Eichinger



Roter Mohn, Blume des Jahres 2017



50-jähriges Treffen der Abiturienten des Nikolaus Lenau Gymnasiums
1. Juli 2017 in Temeswar




Jahrmarkt im Juli 2017
Begegnungen und Ansichten




Helen und Peter Eichinger
Goldenen Hochzeit 2017






Vatertag 2017



Muttertag 2017





Ostern 2017









Bundesvorstandswahlen der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V.



Deportation 1945 - 2017



Winterlandschaft in ganz Deutschland



Heilig Dreikönig



Eisenbahn-Romantik
Bahnraritäten im Banat



Silvester und Neujahr in der alten Heimat



- 2011 --- 2012 --- 2013 --- 2014 --- 2015 -



- 2006 --- 2007 --- 2008 --- 2009 --- 2010 -



Tulpen

Ergänzung der Spenderliste für die Jahrmarkter Kirche

Junc Nikolaus und Renate, 100 Euro
Bild Josef und Hedwig, 50 Euro
Katharina Scheuer, 100 Euro (Im Auftrag von Joe Maurer aus Marblehead, USA.
Zum Gedenken an meinen Großvater, ausgewandert 1906.)

Ruttner Rita und Johann, 50 Euro
Kelter Athanasius und Ger., 50 Euro
Ladislaus Szekeres Marg., 50 Euro
Schmidt Magdalena, 25 Euro


Das Spendenkonto:
HOG Jahrmarkt
Volksbank Reutlingen
IBAN: DE57 6409 0100 0422 8190 00
BIC: VBRTDE6R
Vermerk: Spende Kirche

Spenden für die Kirchenrenovierung

Tulpen