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- 2020 -


NEUES BEI Hochzeitsjubiläen - Goldene Hochzeit



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"Glocken der Heimat" - ein musikalischer Gruß von Hans Eichinger
Auf: facebook.com


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Landsmannschaft lädt zum digitalen Heimattag 2020 ein


weitere Links:
http://www.youtube.com/banaterschwabende
http://www.facebook.com/banaterschwaben
https://www.youtube.com/channel/UCbAkBwnoCQN8jRqrmR8dOtA



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Vatertag-Herrentag-Männertag

In Anlehnung an das Fest Christi Himmelfahrt, 40 Tage nach Ostern, an dem der Sohn Gottes zum Vater aufstieg, wird im Weltlichen der Vatertag gefeiert. Seit 1934 ist er in einigen Ländern sogar gesetzlicher Feiertag.

Vor Christi Himmelfahrt und am Tag selbst veranstalten die Gläubigen Flurprozessionen. Die Männer zogen oft in Gruppen auf ihre Felder, begutachteten das Grün der Natur und das Wachsen. Dass es dabei oder anschließend oft gesellig zuging, war selbstverständlich. Erst hier in Deutschland haben wir Banater diesen weltlichen Brauch mit gefeiert.

In der alten Heimat gab es immer schon Gelegenheiten für die Männer unter sich zu sein. Die Männerwelt und ihre Vorherrschaft waren bis zur Aussiedlung vor allem auf dem Lande sehr verbreitet.

Der Vater saß immer am oberen Tischende. Auch heute ist es in manchen Familien üblich, die Sitzordnung als Andenken und Ehrung einer Tradition zu bewahren. Väter werden heute meistens als Freund und Berater angesehen.

Vater und Mutter zu ehren hat bis heute in unseren Familien nichts an Priorität und Gültigkeit verloren. Viele Archivfotos zeigen die Männer – vom Kindesalter bis zum Tod – fast immer in Gruppen, in Gesellschaft.

Helene Eichinger

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Es alt Gebetbuch
Von Franz Frombach


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Unsere Mutter und ihr Friedhofsblümchen
Aus Erinnerungen an die Deportation
Von Luzian Geier



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Nikolaus Häcker, 10. Mai, 70 Jahre alt

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Nikolaus Häcker, aktiv für die Banater in Ingolstadt

Die neue Heimat von Häcker Nicki und seiner Familie wurde Ingolstadt. Eine Stadt, in der viele Jahrmarkter und Banater Landsleute leben. Ein Zentrum, in dem sich die Gemeinschaft stärken konnte und zu positiven Entwicklungen des Lebens der Neuankömmlinge wurde.

Mittelpunkt und Erfolgsgeschichte ist das Ingolstädter Seniorenheim, in dem auch zahlreiche Jahrmarkter ihren Lebensabend verbringen dürfen.

Das Seniorenheim wurde auch zum kulturellen Mittelpunkt für unsere Landsleute. Die verschiedensten Veranstaltungen werden stets von Vereinsfahnen begleitet.

Als ich zum ersten Mal sah, dass gleich zwei Jahrmarkter ehrfurchtsvoll die Fahne begleiteten, Nick Häcker und Latzi Szekers, war ich stolz und dankbar für ihr Engagement.

Einige Jahre sind es nun schon, dass die Beiden, in diesem Jahr Siebzigjährigen, diese Aufgabe ausführen, sei es in Ulm bei Bundestreffen, bei den vielen Veranstaltungen der Landsmannschaft in Bayern, wie die Gedenkveranstaltungen an die Deportation, die in verschiedenen Städten abgehalten werden. Die Ehefrauen wirken unterstützend bei den Veranstaltungen mit.

Häcker Nicki, wie ihn alle Jahrmarkter kennen, wurde in Sanktanna am 10. Mai 1950 geboren. Seine Mutter, Jahrmarkterin (geb. Mutsch) lernte den Vater Nikolaus Häcker in der Verschleppung kennen. Nach fünf Jahren Deportation kehrten sie ins Banat zurück, heirateten und lebten in Sanktanna. Der Vater musste anschließend gleich zum rumänischen Militär. Diese doppelte Belastung hielt sein geschwächter Körper nicht aus.

Mit ihrem zweijährigen Sohn zog die Witwe ins Elternhaus nach Jahrmarkt, wo die Großeltern ihr unterstützend zur Seite standen. Der Kontakt zu den Großeltern und generell zur Familie des Vaters blieb bestehen. Die Sommerferien genoss Nicki bei den Großeltern. Erst vor ein paar Wochen durften er und seine Ehefrau der Schwester seines Vaters in Herrenberg zum 100. Geburtstag gratulieren. Von dieser Tante konnten sie im Laufe der Jahrzehnte mehr über Nicks Vater und die Verwandtschaft erfahren.

Die Vaterrolle übernahm der Großvater, ein bekannter Jahrmarkter gestandener Mann, der liebevoll diese Aufgabe und anschließend die der Großeltern bei den Enkeln übernahm.

Nick war ein guter Schüler, stand öfter als Prämierter auf der Bühne, hatte viele Spielkameraden und anschließend eine schöne Jugendzeit. Die Ehe mit Elisabeth Speck brachte mit den Kindern Heiko und Thea neues Leben in die Familie. Die Mutter, die keine Ehe mehr einging, war als treu helfende Hand immer zugegen. Eine Familiengeschichte, wie sie sich ganz oft in Jahrmarkt und anderen Ortschaften ähnelte nach der unmenschlichen Deportation.

Der Vorstand der Heimatortsgemeinschaft Jahrmarkt bedankt sich bei Nicki für seinen Einsatz zum Wohle unserer Banater Gemeinschaft. Wir wünschen Gesundheit und auch im Rentenalter Freude und Spaß am Miteinander.

Das vielversprechende Jahr 2020 hat uns bis jetzt viel abverlangt, wir hoffen und beten für ein freies Leben in einer Gemeinschaft, in der wir unsere Wurzeln nicht vergessen sollten.

Helene Eichinger, Vorsitzende

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strand

Anna Oberle erzählt über den Jahrmarkter Strand, 2014
Film: Brunhilde Forro, Sackelhausen
Fotos: Archiv Heimatortsgemeinschaft Jahrmarkt
auf: youtube.com



film

Heimat(los) - Vertreibung der Ungarndeutschen
Doku & Reportage, 2020 - hr-fernsehen, 05.05.2020
auf: ardmediathek.de



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Maria, breit den Mantel aus

Maria, breit den Mantel aus,
mach Schirm und Schild für uns daraus;
lass uns darunter sicher stehn,
bis alle Stürm vorübergehn.
Patronin voller Güte,
uns allezeit behüte.

Dein Mantel ist sehr weit und breit,
er deckt die ganze Christenheit,
er deckt die weite, weite Welt,
ist aller Zuflucht und Gezelt.
Patronin voller Güte,
uns allezeit behüte.

Maria, hilf der Christenheit,
dein Hilf erzeig uns allezeit;
komm uns zu Hilf in allem Streit,
verjag die Feinde all von uns weit.
Patronin voller Güte,
uns allezeit behüte.
O Mutter der Barmherzigkeit,
den Mantel über uns ausbreit;
uns all darunter wohl bewahr
zu jeder Zeit in aller Gefahr.
Patronin voller Güte,

uns allezeit behüte.

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Jakob Laub ist von uns gegangen

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Der Bundesvorstand der Landsmannschaft der Banater Schwaben hat die traurige Aufgabe, Ihnen mitzuteilen, dass der Ehrenbundesvorsitzende der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Herr Jakob Laub, Rektor a.D., Träger der Verdienstmedaille und des Verdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, Träger des Nationalen Verdienstordens der Republik Rumänien, Träger der Verdienstmedaille in Gold des Landes Baden-Württemberg, uns am 25. April 2020 im hohen Alter von 95 Jahren für immer verlassen hat. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den trauernden Hinterbliebenen.

Jakob Laub war Bundesvorsitzender unserer Landsmannschaft von 1986 bis 2002 sowie Landesvorsitzender Baden-Württemberg unserer Landsmannschaft von 1979 bis 2008. Er gehörte dem Präsidium des Bundes der Vertriebenen an und bekleidete weitere Ehrenämter auf Landesebene.

Während seiner Amtszeit fielen wichtige Entscheidungen zur Schaffung neuer Strukturen für die Erforschung, Wahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes der Banater Schwaben. Erwähnt seien insbesondere die Gründung des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen, des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm, die Übernahme der Patenschaft des Landes Baden-Württemberg für die Landsmannschaft der Banater Schwaben, die Übernahme der Patenschaft der Stadt Ulm für die Landsmannschaft der Banater Schwaben und die Übernahme der Patenschaft der Stadt Göppingen für die Banater Schwaben in Baden-Württemberg. Während seiner Amtszeit fiel der Eiserne Vorhang zwischen Ost und West, es wurden neue Strukturen im Banat und im Miteinander mit unseren Landsleuten im Banat geschaffen. Sein gewinnendes Wesen, sein unerschütterlicher Optimismus wie sein einfühlsamer Umgang mit seinen Mitmenschen erleichterten so manche Schritte.

Obwohl Jakob Laub bereits in jungen Jahren das Banat verlassen hatte, blieb er diesem Landstrich und seinen Bewohnern immer verbunden. Das landsmannschaftliche Leben verfolgte er bis zuletzt weiterhin über die Banater Post. Er hat seine Landsleute gerne gehabt - mit ihren Stärken und mit ihren Schwächen. Wir verlieren mit ihm eine starke Persönlichkeit, die unseren Verband und unsere Gemeinschaft wirksam geprägt hat. Die Landsmannschaft der Banater Schwaben wird Jakob Laub ein ehrendes Gedenken bewahren. Mögen die Akazien, die er in Waibstadt in Erinnerung an seine Banater Heimat im Schulhof pflanzen ließ, noch lange blühen! Mögen aber auch die Wurzeln in uns lange tragen, die Jakob Laub so geschätzt und immer gepflegt hat. Er ruhe in Frieden!

In tiefer Trauer aber auch in Dankbarkeit
Peter-Dietmar Leber
Bundesvorsitzender



Erstkommunion 2020



Ostern 2020



Musizieren in der Corona-Krise...

Hans Eichinger
auf facebook.com


Key Mann (Helmuth Renoth)
auf facebook.com



Erinnerungen in das lebende Gedächtnis bringen

Der Vorstand der Heimatgemeinschaft Jahrmarkt ruft im Jahr des Gedenkens an 75 Jahre seit den Zwangsverschleppungen in die damalige Sowjetunion zu einem weiteren Gemeinschaftswerk auf. Die letzten Zeitzeugen, Kinder der Deportationszeit und alle Nachkommen werden aufgerufen, gemeinsam ein Erinnerungsbuch an diese schwierige Zeit zu erarbeiten anhand von Berichten, Aufzeichnungen und Fotos.

Durch das Buch, für das es bereits ein Dutzend Zusagen gibt, will der Vorstand im Sinne vieler Landsleute Erinnerungen für die Nachkommen festhalten und dazu beitragen, das Gesamtbild unserer Gemeinschaft sowie das der Banater deutschen Geschichte besser zu verstehen. Es soll ein besonderes Memoirenbändchen werden mit sehr persönlichen, subjektiven Erinnerungsfragmenten, die weiter gegeben werden sollen bzw. wurden. Angeschrieben soll damit auch gegen das Vergessen von Leid und Unrecht werden, gegen das Schweigen, das der Erlebnisgeneration lange auferlegt worden war, und für das die Nachkommen dann später keine offenen Ohren hatten. Und: Nicht dokumentierte Lebensgeschichten gehen für immer mit der Erlebnisgeneration verloren! Nachfolgend ein erstes Beispiel von Bild und Text für das geplante Erinnerungsbuch.

Bitte das Bild-, Dokumentenkopien-Material und die Texte an Helene Eichinger und Luzian Geier.

Für den Vorstand,
Luzian Geier

Ein Textbeispiel


Das kurze Leben des Josef Michael Hügel
Aufgeschrieben von Helene Eichinger

Ein trauriges Ereignis auf einem Bild im Archiv unserer Heimatgemeinschaft, eingesandt von meiner ehemaligen Nachbarin Susanna Tasch (geborene Hügel), eine der Zwillinge des Ehepaars Michael und Maria Hügel (an der „Mühle“).

Dass die Nachbarmädchen einen Bruder hatten, wusste ich nicht, desto erstaunter war ich beim Anblick des Fotos. Die erwachsenen Personen, außer dem Opa, hab ich alle noch gekannt. Die Belzches Wess Kathi, der Higels Vetter Michel, die Wess Mari und ihre Schwester vom Überland. Erst beim Durchsehen unserer Liste der in „Russland“ geborenen Kinder war mir klar: Der kleine Tote wurde am 11.09.1945 dort in einem Lager geboren und ist am 21.03.1947 in Jahrmarkt an Schwäche gestorben. Die Mutter war schwanger deportiert worden.

Der Vater Michael war bei Kriegsende als kranker Mann entlassen worden, eine Lungenkrankheit plagte ihn und die Familie viele Jahre lang. Viele Eingriffe und Erholungsmaßnahmen halfen nicht, so dass seine Frau mit drei Mädchen ihr Leben bewältigen musste.

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Dreikönig 2020





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Ergänzung der Spenderliste für die Jahrmarkter Kirche

Junc Nikolaus und Renate, 100 Euro
Bild Josef und Hedwig, 50 Euro
Katharina Scheuer, 100 Euro (Im Auftrag von Joe Maurer aus Marblehead, USA.
Zum Gedenken an meinen Großvater, ausgewandert 1906.)

Ruttner Rita und Johann, 50 Euro
Kelter Athanasius und Ger., 50 Euro
Ladislaus Szekeres Marg., 50 Euro
Schmidt Magdalena, 25 Euro


Das Spendenkonto:
HOG Jahrmarkt
Volksbank Reutlingen
IBAN: DE57 6409 0100 0422 8190 00
BIC: VBRTDE6R
Vermerk: Spende Kirche

Spenden für die Kirchenrenovierung

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