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Nikolaus Häcker - 70 Jahre alt


Nikolaus Häcker, 10. Mai, 70 Jahre alt

NH

Nikolaus Häcker, aktiv für die Banater in Ingolstadt

Die neue Heimat von Häcker Nicki und seiner Familie wurde Ingolstadt. Eine Stadt, in der viele Jahrmarkter und Banater Landsleute leben. Ein Zentrum, in dem sich die Gemeinschaft stärken konnte und zu positiven Entwicklungen des Lebens der Neuankömmlinge wurde.

Mittelpunkt und Erfolgsgeschichte ist das Ingolstädter Seniorenheim, in dem auch zahlreiche Jahrmarkter ihren Lebensabend verbringen dürfen.

Das Seniorenheim wurde auch zum kulturellen Mittelpunkt für unsere Landsleute. Die verschiedensten Veranstaltungen werden stets von Vereinsfahnen begleitet.

Als ich zum ersten Mal sah, dass gleich zwei Jahrmarkter ehrfurchtsvoll die Fahne begleiteten, Nick Häcker und Latzi Szekers, war ich stolz und dankbar für ihr Engagement.

Einige Jahre sind es nun schon, dass die Beiden, in diesem Jahr Siebzigjährigen, diese Aufgabe ausführen, sei es in Ulm bei Bundestreffen, bei den vielen Veranstaltungen der Landsmannschaft in Bayern, wie die Gedenkveranstaltungen an die Deportation, die in verschiedenen Städten abgehalten werden. Die Ehefrauen wirken unterstützend bei den Veranstaltungen mit.

Häcker Nicki, wie ihn alle Jahrmarkter kennen, wurde in Sanktanna am 10. Mai 1950 geboren. Seine Mutter, Jahrmarkterin (geb. Mutsch) lernte den Vater Nikolaus Häcker in der Verschleppung kennen. Nach fünf Jahren Deportation kehrten sie ins Banat zurück, heirateten und lebten in Sanktanna. Der Vater musste anschließend gleich zum rumänischen Militär. Diese doppelte Belastung hielt sein geschwächter Körper nicht aus.

Mit ihrem zweijährigen Sohn zog die Witwe ins Elternhaus nach Jahrmarkt, wo die Großeltern ihr unterstützend zur Seite standen. Der Kontakt zu den Großeltern und generell zur Familie des Vaters blieb bestehen. Die Sommerferien genoss Nicki bei den Großeltern. Erst vor ein paar Wochen durften er und seine Ehefrau der Schwester seines Vaters in Herrenberg zum 100. Geburtstag gratulieren. Von dieser Tante konnten sie im Laufe der Jahrzehnte mehr über Nicks Vater und die Verwandtschaft erfahren.

Die Vaterrolle übernahm der Großvater, ein bekannter Jahrmarkter gestandener Mann, der liebevoll diese Aufgabe und anschließend die der Großeltern bei den Enkeln übernahm.

Nick war ein guter Schüler, stand öfter als Prämierter auf der Bühne, hatte viele Spielkameraden und anschließend eine schöne Jugendzeit. Die Ehe mit Elisabeth Speck brachte mit den Kindern Heiko und Thea neues Leben in die Familie. Die Mutter, die keine Ehe mehr einging, war als treu helfende Hand immer zugegen. Eine Familiengeschichte, wie sie sich ganz oft in Jahrmarkt und anderen Ortschaften ähnelte nach der unmenschlichen Deportation.

Der Vorstand der Heimatortsgemeinschaft Jahrmarkt bedankt sich bei Nicki für seinen Einsatz zum Wohle unserer Banater Gemeinschaft. Wir wünschen Gesundheit und auch im Rentenalter Freude und Spaß am Miteinander.

Das vielversprechende Jahr 2020 hat uns bis jetzt viel abverlangt, wir hoffen und beten für ein freies Leben in einer Gemeinschaft, in der wir unsere Wurzeln nicht vergessen sollten.

Helene Eichinger, Vorsitzende

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